6:0 Sieg gegen Würzburg im Pokal für unsere Frauenmannschaft

Von links:

Hinten: Claudia von Lanken (Co-Trainerin), Louisa Frank, Anne van Bonn, Sinah Amann, Ilaria Mauro, Allison Scurich, Rebekah Stott, Noémie Freckhaus.

Mitte: Dieter Wendling (Sportlicher Leiter), Helmut Müller (Physiotherapeut), Simon Panter (Torwarttrainer), Niko Koutroubis (Trainer), Angela Migliazza, Cecilie Sandvej, Julia Zirnstein, Julia Schneider, Carmen Höfflin, Rainer Jäger (Schiedsrichterbetreuer), Peter Engel (Spielleiter),Udo Büstrin (Stadionsprecher), Jens Schreier (Co-Trainer), Gerald Jungmann (Geschäftsführer/Manager).

Vorne: Tatiana Pinto, Isabelle Meyer, Patricia Hanebeck, Maria Korenciová, Mallori Lofton-Malachi, Juliane Fuchs, Christine Veth, Vivien Wagner, Jeanne Haag.

 Es fehlen: Marco Utz (Athletiktrainer), Jürgen Karch (Fanbeauftragter), Stéphanie Wendlinger (Spielerin).

Fußball, Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand - SC Freiburg

 

Derbyfieber beim Aufsteiger SC Sand

 

Mit zwei Derbys endet die zweite englische Woche in Folge für den Ortenauer Erstligaaufsteiger SC Sand. Bevor es am Sonntag nach Nordbaden zu 1899 Hoffenheim geht, kommt am Mittwoch um 16.30 Uhr der südbadische Rivale SC Freiburg ins Sander Kühnmattstadion.

 

Willstätt-Sand (uk). Nach dem souveränen Pokalsieg gegen den Zweitligisten ETSV Würzburg steht dem SC Sand schon am Mittwoch das fünfte Spiel in der Allianz Frauen-Bundesliga bevor. Rund um das Sander Kühnmattstadion wird beim südbadischen Derby gegen den SC Freiburg Ausnahmezustand herrschen. Nicht nur die Bauarbeiten auf der B28 und die ausgeschilderten Umleitungen belasten den Verkehr. Die Parkplätze rund um das Stadion und im anliegenden Wohngebiet werden auf ihre Belastbarkeit geprüft. Die Bachstraße Richtung Stadion wird, wie schon bei den Heimspielen zuvor, als Einbahnstraße eingerichtet und als Rettungsweg mit einem Haltverbot ausgezeichnet. Daher ist anzuraten, frühzeitig anzureisen und Einheimische sollten wenn möglich das Fahrrad benutzen. Sowohl regionale Fernsehsender als auch Hitradio Ohr haben ihr Kommen angekündigt. Erst zweimal standen sich beide Vereine in einem Pflichtspiel gegenüber. In der Saison 2010/2011 gewann der SC Freiburg beide Spiele mit 3:0. Die Gäste aus dem Breisgau kehrten wieder in die erste Liga zurück und Sand stieg in die Regionalliga ab. „Ich werde von den Menschen auf der Straße angesprochen und alle warten sehnsüchtig auf dieses Spiel“, schildert Sands Trainer Niko Koutroubis als Ortenauer Neubürger die Empfindungen im Umfeld. Er kennt die Rivalität beider Vereine und weiß natürlich von der Freiburger Vergangenheit von vielen Sander Spielerinnen. Eine Favoritenrolle sieht Koutroubis bei keiner Mannschaft: „Wir müssen uns vor niemandem verstecken. In einem Derby ist alles möglich und es wird ein Spiel auf Augenhöhe mit einem hoffentlich glücklichen Ende für uns“. Sands Trainer hofft, dass bis Mittwoch die angeschlagenen Ilaria Mauro sowie die Ex-Freiburgerin Isabelle Meyer wieder im Kader stehen und auch die Fußverletzung von Rebekah Stott aus dem Pokalspiel wieder ausgeheilt ist. Nicht dabei sind weiterhin Tatiana Pinto und Vivien Wagner, die nach dem Einsatz gegen Würzburg zur U18-Sichtung des DFB nach Duisburg abgereist ist. Sand steht in der Tabelle mit einem Punkt mehr auf dem Konto zwei Plätze vor Freiburg. Im dritten Heimspiel soll der erste Sieg vor eigenem Publikum gelingen. Niko Koutroubis ist gespannt, mit welcher Ausrichtung sein Freiburger Kollege Dietmar Sehrig ins Spiel geht. Die Gäste sammelten im Pokal beim hochverdienten 2:0-Erfolg gegen den Ligarivalen 1899 Hoffenheim, nächster Gegner der Sander Frauen, genug Selbstvertrauen. Koutroubis kennt die Stärken der Elf aus dem Breigau, möchte aber bei der Aufstellung die eigenen Vorteile in die Waagschale werfen: „Wir stehen gut in der Abwehr, können schnell von der Defensive in den Angriff umschalten und unser gefährliches Offensivspiel zeigen.“ Als Schlüsselspielerin im eigenen Mittelfeld erwähnt Koutroubis Spielmacherin Patricia Hanebeck und rechnet damit, dass Freiburg sich für sie eine besondere taktische Maßnahme einfallen lassen wird. Mit einem Sieg will sich Sand weiter ins Mittelfeld absetzen und den Schwung ins badische Derby nach Hoffenheim mitnehmen.

 

DFB-Pokal Frauen, 2. Runde: SC Sand – ETSV Würzburg 6:0 (5:0)

 

SC Sand qualifiziert sich ohne Mühe fürs Achtelfinale

 

Ohne Probleme setzte sich der Ortenauer Erstligist SC Sand am Sonntag im Heimspiel der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten ETSV Würzburg mit 6:0 (5:0) durch. Christine Veth und Anne van Bonn gelang jeweils ein Doppelpack, Rebekah Stott und Carmen Höfflin schossen die beiden anderen Tore.

 

Willstätt-Sand (uk). Im Hinblick auf das südbadische Derby am Mittwoch um 16.30 Uhr gegen den SC Freiburg wollte Sands Trainer Niko Koutroubis einerseits keine Risiken eingehen und zudem den bisher nicht so oft zum Einsatz gekommenen Spielerinnen Einsatzzeiten gönnen. Wie schon zuvor bekannt, fehlte Mittelstürmerin Ilaria Mauro. Aber auch Isabelle Meyer als zweite Sturmspitze wurde wegen Oberschenkelproblemen geschont und Stéphanie Wendlinger fehlte wegen einer Zahnbehandlung. Im Tor stand die slowakische Nationalspielerin Maria Korenciova, Noémie Freckhaus und Jeanne Haag für Cecilie Sandvej besetzten in der Abwehr die Außenpositionen. Julia Schneider und Vivien Wagner kamen zu Beginn ebenfalls zum Einsatz. Würzburg, in der zweiten Liga derzeit Schlusslicht, stellte sich nicht hinten rein und versuchte mit Kontern den Weg zum Erfolg. Doch Sand baute recht früh Druck auf und hätte schon nach acht Minuten durch einen Kopfball von Rebekah Stott in Führung gehen müssen. „Am Anfang taten wir uns etwas schwer und Stott muss hier ein Tor machen“, sagte Niko Koutroubis. Besser machte sich Stott als Vorbereiterin und legte Christine Veth von rechts kommend das 1:0 auf (17.). Kurz danach baute Stott nach Doppelpass mit Veth und einem Schuss von der Strafraumgrenze den Vorsprung auf 2:0 aus (22.). Würzburg sah sich nun einem Sander Angriff nach dem anderen ausgesetzt. Anne van Bonn verwandelte eine der zahlreichen von Patricia Hanebeck ausgeführten Sander Eckstößen per Kopf zum 3:0 (26.), musste danach aber minutenlang behandelt werden. Auch das 4:0 (32.) entstand in Gemeinschaftsarbeit der beiden Routiniers im Sander Mittelfeld. Patricia Hanebeck flankte nach einem Vorstoß an die Torlinie in den Strafraum zurück und Anne van Bonn schloss aus elf Meter ab. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Christine Veth im Fallen nach Vorlage von Hanebeck auf 5:0 (45.). Sands Coach wechselte zur Halbzeit seine Spielmacherin Hanebeck aus und brachte mit Neuzugang Carmen Höfflin eine klassische Mittelstürmerin. Diese stand bald richtig und verwertete eine Flanke freistehend mit dem Kopf zum 6:0 (49.). Das war der Endstand, denn trotz Überlegenheit und einiger weiterer Szenen kam kein erfolgreicher Torschuss mehr zustande. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht mehr so zufrieden, doch auch die vielen Wechsel haben dabei eine Rolle gespielt“, erklärte Koutroubis. Das Weiterkommen ins Achtelfinale ist geschafft, nun gilt alle Konzentration dem Erstligaderby am Mittwoch gegen den SC Freiburg.

 

Fußball Allianz Frauen-Bundesliga: 1. FFC Frankfurt – SC Sand 3:0 (2:0)

 

Sands Notelf hält sich tapfer

 

Mit dem überraschenden Punktgewinn bei einem Meisterschaftsfavoriten am vierten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga wurde es am Ende doch nichts. Am späten Mittwochnachmittag verlor der Ortenauer Erstligaaufsteiger SC Sand ersatzgeschwächt beim deutschen Pokalsieger 1. FFC Frankfurt mit 0:3 (0:2). Aufgrund der Aufstellung aber dennoch ein achtbares Ergebnis.

 

Frankfurt (uk). Unter die Räder ist der Aufsteiger im Stadion am Brentanobad nicht gekommen. SC-Trainer Niko Koutroubis musste seine Aufstellung gegenüber der Heimniederlage am Sonntag auf drei Positionen ändern. Dass Stéphanie Wendlinger beruflich verhindert sein würde, war bekannt. Aber auch im Offensivbereich gab es zwei Veränderungen. Patricia Hanebeck fehlte aufgrund einer eitrigen Angina und Ilaria Mauro saß wegen einer Oberschenkelverletzung nur auf der Bank. Für beide standen Sinah Amann und Julia Schneider in der Startelf. „Es war in den ersten 20 Minuten schon eine Lehrstunde“, berichtete Co-Trainerin Claudia von Lanken. Gegen die besonders bei Kopfbällen gefährlichen hoch aufgeschossenen FFC-Spielerinnen sah sich Sand von Beginn in die Defensive gedrängt. Mit einer Fünfer-Abwehrkette wollte Niko Koutroubis so lange wie möglich ein Tor verhindern. Nach neun Minuten ging der Versuch schief, einen Diagonalball zu unterbinden und Kerstin Garefrekes verwandelte eine Flanke von links per Kopf zum 1:0. Nach 20 Minuten stabilisierte Sand etwas das Spiel, ohne nennenswert vor das Frankfurter Tor zu kommen. Ärgerlich war das das Zustandekommen des 2:0 (31.). Dzsenifer Marozsán flankte von links in den Sander Strafraum und SC-Torfrau Mallori Lofton-Malachi ließ das Leder durch die Hände ins eigene Netz rutschen. „Eigentlich habe ich im Geiste schon einen Abwurf gesehen“, sagte die ehemalige Nationaltorfrau Claudia von Lanken. Ein Fehler, den Lofton-Malachi aber im Laufe der Begegnung durch gute Paraden wieder ausbügelte. Sand fand ins Spiel, musste sich aber weiterhin den Angriffen der Frankfurter erwehren. Nach der Pause ging dies weiter und der Pokalsieger hätte das Ergebnis noch höher schrauben können. Doch die Latte und eine Abwehraktion von Cecilie Sandvej auf der Linie verhinderten Schlimmeres. Als sich beide Teams schon auf den Schlusspfiff eingestellt hatten, erzielte Celia Sasic nach einer Ecke vor den kurzen Pfosten und der Weiterleitung von Simone Laudehr den 3:0-Endstand (90.+1). „Wir haben gesehen, dass Frankfurt eine andere Hausnummer ist“, erklärte Sands Co-Trainerin. Am Sonntag um 14 Uhr wird Sand als Favorit auflaufen. Dann kommt in der zweiten Runde des DFB-Pokals der Zweitligist ETSV Würzburg ins Sander Kühnmattstadion.

SC Sand: Ein leckeres Derby zu Kaffee und Kuchen

Doppeltes Pech für den SC Sand: 45 Minuten vor Spielbeginn am Sonntag ging ein Regenschauer über der Ortenau nieder und hat sicher einige Fußballfans davon abgehalten den zweiten Heim-Auftritt der Sander Fußballerinnen in der Bundesliga live zu verfolgen. Und das 0:1 drei Minuten vor dem Abpfiff im Duell mit DFB-Pokalfinalist SGS Essen war schließlich die zweite »kalte Dusche« zumindest für die Schützlinge von Trainer Niko Koutroubis. Denn es war ein vermeidbarer Gegentreffer. Entsprechend »angefressen « war der Trainer in der Pressekonferenz, zeigte dann allerdings eine Trotzreaktion: »Dann holen wir den verlorenen Punkt eben am Mittwoch in Frankfurt.« Eine mutige Aussage des Deutsch-Griechen! Denn sein Team gibt morgen bei einer »Weltmarke« im Frauenfußball, dem 1. FFC Frankfurt, die Visitenkarte ab. Englische Wochen Am Anfang von zwei englischen Wochen (inclusive DFB Pokal am Sonntag gegen den ETSV Würzburg im heimischen Stadion) steht Neuling SC Sand. »Das ist dem Auftritt der Frankfurterinnen und des VfL Wolfsburg in der Champions-League geschuldet. Alle Mannschaften machen mit, damit die Liga früher abgeschlossen werden kann, weil nächstes Jahr die Weltmeisterschaft in Kanada gespielt wird«, nennt Sands Manager Gerald Jungmann als Grund für die Terminhatz in den nächsten Tagen. Die Partie in der hessischen -Metropole wird morgen schon um 16 Uhr angepfiffen, weil das Stadion am Brentanobad noch kein Flutlicht hat. Um 12 Uhr setzt sich der Sander Tross in Bewegung. Allerdings ohne die drei Französinnen Stephanie Wendlinger, Noemie Freckhaus und Jann Haag. »Die bekommen keinen Urlaub. Alle anderen haben frei oder Urlaub genommen«, meldet Jungmann trotzdem »Vollbesetzung «. Eine Woche später dann, am 1. Oktober, steigt sogar das vielleicht interessanteste Spiel des Jahres. Das südbadische Derby gegen die Frauen vom Sportclub Freiburg. Um 16.30 Uhr, also ebenfalls zu einer Zeit, wo die einen noch bei der Arbeit und andere bei Kaffee und Kuchen sind. »Natürlich ist die Anstoßzeit für Zuschauer nicht freundlich. Die meisten sind da noch bei der Arbeit. Wir konnten es jedoch nicht ändern und hatten nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir gehen am Abend ins Karlsruher Wildparkstadion (mit Flutlicht) oder spielen am Spätnachmittag bei Tageslicht in unserem Stadion«, klärt Sands Spielleiter Dieter Wendling auf. Die Finanzen erleichterten die Entscheidung der Verantwortlichen des SC Sand: die hohe Miete fürs Wildparkstadion. »Da spielen wir lieber zu Hause ohne Zuschauer, das ist dann wesentlich billiger. Und nach Karlsruhe fährt kaum ein Fan aus der Ortenau«, nennt Wendling als plausiblen Grund. fb

SC Sand – ETSV Würzburg (DFB-Pokal; 2. Hauptrunde)

In der zweiten DFB Pokalhauptrunde haben unsere Frauen am Sonntag, 28. Sep. um 14 Uhr den ETSV Würzburg zu Gast. Zur Erinnerung: Würzburg war die einzige Mannschaft, die unserer Truppe in der vergangenen Spielzeit in der 2. Bundesliga mit einem 1:1 Remis ein Bein stellen konnte. Mittlerweile haben sich die Vorzeichen jedoch deutlich zu Gunsten unserer Elf geändert. Würzburg ist nach drei Niederlagen Tabellenletzter in der 2. Bundesliga, unsere Elf hingegen belegt einen sicheren Mittelfeldplatz in Liga Ein. Alles andere als ein Sieg unserer Mannschaft und das damit verbundene Weiterkommen in der laufenden Pokalrunde wäre eine regelrechte faustdicke Überraschung. Das bestätigt auch SC-Coach Niko Koutroubis: „ Natürlich sind wir haushoher Favorit, müssen und werden in die nächste Runde einziehen“.

Fußball Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand - SGS Essen 0:1 (0:0)

 

Erste Saisonniederlage für Sander Frauen

 

Nun hat es den SC Sand erwischt. Am Sonntag verlor der Aufsteiger in die Allianz Frauen-Bundesliga das Heimspiel im Kühnmattstadion mit 0:1 (0:0) gegen die SGS Essen. Die erste Niederlage in einem Ligaspiel seit dem 4. November 2012.

 

Willstätt-Sand (uk). Niedergeschlagen zeigten sich Trainerteam und Mannschaft nach der ersten Saisonniederlage. Vor der schweren Auswärtsaufgabe am Mittwoch beim Pokalsieger 1. FFC Frankfurt musste sich Sand erstmals nach mehr als 22 Monaten in einem Ligaspiel geschlagen geben. „Ich musste erst mal tief Luft holen und bin überzeugt, dass hier noch viele Mannschaften Probleme bekommen werden“, verteilte Essens Trainer Markus Högner in der anschließenden Pressekonferenz viel Lob, sah seine Elf aber im Vorteil. Dies sah SC-Coach Niko Koutroubis nicht so: „Es ist bitter für uns, zwei Minuten vor Spielende durch eine Standardsituation zu verlieren. Ein Punkt wäre aber sicher verdient gewesen.“ Eine Sichtweise, die nachvollziehbar ist, wenn man die Zahl der Strafraumszenen miteinander vergleicht. Essen, spielerisch und taktisch gesehen sicher die Spiel bestimmende Mannschaft, hatte nur wenig Möglichkeiten aus der Bewegung heraus. Meist waren es Situationen nach Freistößen und einem der zahlreichen Eckbällen, die für Gefahr vor dem Sander Tor sorgten. Doch Torfrau Mallori Lofton-Malachi lenkte die hoch geschlagenen Bälle mehrfach sicher über die Latte. Sand wurde immer dann gefährlich, wenn das Spiel nach vorne schnörkellos und schnell vonstatten ging. Meist über die rechte Seite mit Rebekah Stott oder Patricia Hanebeck, die auch über links für Angriffsschwung sorgte. Auch Mittelstürmerin Ilaria Mauro wechselte häufig die Positionen und half bei Eckbällen in der Abwehr aus. Sie hatte nach fünf Minuten die erste Schusschance, weiterhin scheiterten Patricia Hanebeck, Rebekah Stott und Angela Migliazza im Strafraum. Doch zur Ungenauigkeit im Abschluss kamen auch im Spielaufbau zahlreiche Fehlpässe. Essen verschob im Mittelfeld sehr gut und ließ kaum Räume offen, in die Sand stoßen konnte. Dafür konnten sich die Gäste aber in Strafraumnähe ebenfalls nicht durchsetzen. Es blieb bis zur Halbzeitpause ein gerechtes Unentschieden. Zu Beginn der zweiten Hälfte überstand Sand eine kurze Druckphase und fand danach besser ins Spiel. Anne van Bonn mit der Hacke, Ilaria Mauro und die eingewechselte Christine Veth fanden aber nicht das geeignete Mittel zum Torabschluss. Je länger die Begegnung dauerte, umso mehr verlagerte sich das Geschehen wieder in Richtung Sander Strafraum. Ein Schuss strich nur knapp am langen Pfosten des Sander Tores vorbei. Eine der wenigen Torchancen für Essen aus dem Spiel heraus. Als alles schon auf ein torloses Unentschieden hindeutete, bestrafte wieder mal eine Standardsituation die kämpfende Sander Mannschaft. Sabrina Dörpinghaus schlug eine Ecke vor den kurzen Pfosten, an dem Stéphanie Wendlinger stand. Der Ball prallte neben dem linken Bein von Wendlinger ans Aluminium und Jacqueline Klasen spitzelte das Leder zwischen den Beinen von Torfrau Lofton-Malachi zum 1:0 (87.) über die Linie. Ein glücklicher Siegtreffer, der die erste Sander Saisonniederlage einläutete. „Wir werden uns den verlorenen Punkt am Mittwoch in Frankfurt zurückholen“, zeigt sich Niko Koutroubis kämpferisch.

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – SGS Essen

Sponsoren-Tag beim Erstligisten SC Sand

Willstätt-Sand (uk). Anlässlich des Heimspiels am Sonntag um 14 Uhr in der Allianz Frauen-Bundesliga richtet der SC Sand einen Sponsorentag aus. Der Ligasponsor hat sich die Begegnung zwischen dem Ortenauer Erstligaaufsteiger und der SGS Essen für einen Aktionstag ausgesucht. Es wird unter anderem ein Torwandschießen stattfinden und eine Hüpfburg aufgebaut. In der Halbzeitpause führt der SC Sand unter allen Sponsoren und Spendern für den neu gebauten Kunstrasenplatz eine Verlosung durch. Der Hauptgewinn sind Eintrittskarten für das Bundesligaspiel zwischen dem FC Bayern München und Schalke 04.

 

Fußball Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand - SGS Essen

 

Erstligaaufsteiger SC Sand will weiter unbesiegt bleiben

 

Die Frauen des Ortenauer Fußball Erstligisten SC Sand bestreiten jetzt vier Spiele innerhalb von zehn Tagen. Den Auftakt macht am Sonntag um 14 Uhr das Heimspiel in der Allianz Frauen-Bundesliga gegen die SGS Essen.

 

Willstätt-Sand (uk). Nach einer 14-tägigen Spielpause aufgrund von Qualifikationsspielen zur Weltmeisterschaft 2015 in Kanada müssen die Frauen des SC Sand Sonderschichten einlegen. Nach dem Heimspiel am Sonntag gegen Essen geht es am Mittwoch zum Meisterschaftsfavoriten 1. FFC Frankfurt. Danach kommt in der zweiten Runde des DFB-Pokals der Zweitligist ETSV Würzburg ins Sander Kühnmattstadion, bevor das südbadische Derby gegen den SC Freiburg die englischen Wochen beendet. Sands Trainer Niko Koutroubis ist froh, dass außer der slowakischen Nationaltorhüterin Maria Korenciova keine weitere Spielerin Einsätze in den Nationalteams bestritten hatten. „Das ist immer von Vorteil und wir konnten uns gut vorbereiten“, sagte der Sander Coach. Die Akteure haben freiwillig und aufgrund von noch nicht ganz ausgeheilten Blessuren auf die letzten Qualifikationsspiele verzichtet. In einem Trainingsspiel gegen die Männer des SC Sand konnte Koutroubis verschiedene Formationen testen und war sehr zufrieden mit dem Auftreten. Den kommenden Gegner SG Essen-Schönebeck schätzt der Deutsch-Grieche technisch und taktisch sehr stark ein. Vergleichbar mit dem USV Jena, gegen den Sand mit einem Unentschieden in die Saison gestartet ist. „Das wird eine sehr schwere Aufgabe. Essen wird innerhalb der Liga sehr hoch gehandelt“, erklärt Koutroubis. Nach dem Sieg in Herford wurde die Spielpause dazu genutzt, die Abstimmungen im Spielaufbau noch mehr zu verfeinern. Aggressives Pressing, mehr Ballbesitz, ein besseres Passspiel und noch schneller nach vorne spielen gehörten zu den Schwerpunkten. „Wir wollen unsere Stärken in der Offensive besser nutzen und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Verstecken müssen wir uns vor niemanden“, geht Koutroubis zuversichtlich in die Partie. Sollte im dritten Spiel der zweite Sieg gelingen, kann sich Sand vor den kommenden schweren Aufgaben mit sieben Punkten schon ein wenig im Mittelfeld festsetzen. Wobei der Sander Trainer Spiele gegen Frankfurt, Wolfsburg oder Bayern München eher als leichte Aufgaben einschätzt: „Da kann man eigentlich nur gewinnen.“ Zumindest vom Kader her ist Entwarnung angesagt. Bis auf Tatiana Ferreira Pinto sind alle fit oder wieder im Training. Am Sonntag wird allerdings Neuzugang Carmen Höfflin aufgrund privater Verpflichtungen fehlen. Niko Koutroubis verbreitet sehr viel Zuversicht und hofft auf den zweiten Sieg in Folge. Die erste Niederlage seit November 2012 soll noch auf sich warten lassen.

 

 

Fußball, Allianz Frauen-Bundesliga: Erstligist SC Sand nutzt Länderspielpause zur Regeneration

 

Sands Torfrau Maria Korenciova für Slowakei im Einsatz

 

Willstätt-Sand (uk). Die Länderspielpause der Allianz Frauen-Bundesliga wird beim Ortenauer Erstligaaufsteiger SC Sand zur Regeneration genutzt. „Wir werden den Spielerinnen das Wochenende freigeben und uns ab Montag auf die kommenden schweren Aufgaben vorbereiten“, sagt Sands Co-Trainerin Claudia von Lanken. Eine Ruhepause vor wichtigen Spielen in der Meisterschaft und im DFB-Pokal. Am 21.9. kommt mit dem Pokalfinalisten SGS Essen ein Team ins Sander Kühnmattstadion, das eine ähnliche Qualität besitzt wie der erste Heimgegner USV Jena. Nach dem Heimspiel im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten ETSV Würzburg geht es am Mittwoch darauf zur Pokalrevanche beim Meisterschaftsfavoriten 1. FFC Frankfurt. SC-Trainer Niko Koutroubis kann beruhigt sein, dass von seinen sechs aktuellen Nationalspielerinnen nur Torfrau Maria Korenciova in das Aufgebot der slowakischen Nationalmannschaft berufen wurde. Alle anderen Akteure haben auf ihren Einsatz aufgrund leichter Blessuren verzichtet. Was aber kein Grund zur Besorgnis ist. „Bis auf Tatiana Pinto können alle trainieren“, erklärt Claudia von Lanken und fügt hinzu: „Auch Sinah Amann und Noémie Freckhaus sind wieder dabei.“

Kader 1 Allianz Frauenbundesliga

Trainerteam

Orgateam 1 Allianz Frauenbundesliga

Spielplan 2014

Datum | Zeit Wettbewerb Info
Sonntag, 28.09.2014 | Frauen | DFB-Pokal
     
  : : Zum Spiel
Mittwoch, 01.10.2014 | Frauen | Bundesliga
Mi, 01.10.14 | 16:30 Frauen | Bundesliga ME | 890069030
  : : Zum Spiel
Sonntag, 05.10.2014 | Frauen | Bundesliga
So, 05.10.14 | 11:00 Frauen | Bundesliga ME | 890069036
  : : Zum Spiel
Sonntag, 12.10.2014 | Frauen | Bundesliga
So, 12.10.14 | 11:00 Frauen | Bundesliga ME | 890069042
  : : Zum Spiel
Sonntag, 19.10.2014 | Frauen | Bundesliga
So, 19.10.14 | 14:00 Frauen | Bundesliga ME | 890069046
  : : Zum Spiel
Sonntag, 09.11.2014 | Frauen | Bundesliga
So, 09.11.14 | 14:00 Frauen | Bundesliga ME | 890069054
  : : Zum Spiel
Sonntag, 16.11.2014 | Frauen | Bundesliga
So, 16.11.14 | 14:00 Frauen | Bundesliga ME | 890069056
  : : Zum Spiel
Sonntag, 30.11.2014 | Frauen | Bundesliga
So, 30.11.14 | 14:00 Frauen | Bundesliga ME | 890069066
  : : Zum Spiel
Sonntag, 07.12.2014 | Frauen | Bundesliga
So, 07.12.14 | 14:00 Frauen | Bundesliga ME | 890069072
  : : Zum Spiel
Sonntag, 14.12.2014 | Frauen | Bundesliga
So, 14.12.14 | 14:00 Frauen | Bundesliga ME | 890069076
  : : Zum Spiel